#Young Logistics Mitgliederbereich

Motto

„Unser Netzwerk profitiert nicht nur von den intelligenten und individuellen Lösungen in der Logistik, sondern ist in der gemeinsamen Ausbildung der Nachwuchskräfte ganz klar im Vorteil".


Gründung und Leitbild

Logistikdienstleister aus der Region Osnabrück gründeten 2004 den Ausbildungsverbund für die Region Osnabrück. Übergenordnetes Ziel des BKF ist es, junge Menschen für die Ausbildung in der Logistikbranche zu begeistern, mit Fokus auf der Ausbildung zum Berufskraftfahrer.

Zum einen liegt der Schwerpunkt der Verbundsarbeit auf einer gemeinsamen Fahrschul-Ausbildung mit modernstem Equipment. Dazu wird ein gemeinsam genutzter Fahrschul-Lkw in regelmäßigen Abständen neu angeschafft, um die Ausbildung auf dem Stand der Technik zu halten. Gleichzeitig können die Kosten für den Erwerb der Fahrerlaubnis durch die Nutzung von Synergien niedrig gehalten werden. Derzeit leitet die Fahrschule Moschitz als Verbundpartner das Verbundausbildungsangebot.

Zum anderen setzen sich die Partner gemeinsam dafür ein, den Ausbildungsberuf des Berufskraftfahrer aktiv zu bewerben und die Attraktivität der Ausbildung stetig zu verbessern. Weiterbildungsangebote für Auszubildende, gemeinsame Aktionen auf Messen und Veranstaltungen sowie werbewirksame Aktivitäten für die Verbesserung des Image des Berufskraftfahrers sind Betätigungsfelder des BKF.

Der Einsatz modernster LKW, hohe Verantwortung und immer höhere Ansprüche bei der Erledigung der täglichen Aufgaben erfordern gut ausgebildete Nachwuchskräfte. Dieses Wissen wird bei den Verbundmitgliedern erfolgreich vermittelt.


Eindrücke vom Fahrsicherheitstraining in Rheine

Ziele des BKF

1. Verbesserung des Images des Berufskraftfahrers durch gemeinsame Messe- und Marketingaktionen.

2. Gemeinsame Aktionen für die Steigerung der Qualität der Ausbildung.

3. Austausch über Lehrinhalte zwischen KNI, GVN, der Berufsschule, den Ausbildungsunternehmen und Externen zwecks stetiger Verbesserung der Ausbildungssituation.

4. Austausch von Auszubildenden zwischen den Partnerunternehmen für einen begrenzten Zeitraum zur Vermittlung zusätzlicher Wissensfelder und Qualifikationen, die im Stammbetrieb nicht vermittelt werden können.

5. Gemeinsame Fahrerausbildung auf technisch hohem Niveau durch die Möglichkeit der Nutzung einer in den Verbund eingebundenden Fahrschule und technisch aktueller, hochwertiger Fahrschulfahrzeuge.


Angebote des BKF

1. Sprachkurse (gegenwärtig ein gemeinsamer Sprachkurs Deutsch)

2. Fahrsicherheitstraining

3. Schulbesuche in Ausbildungsbetrieben

4. Gemeinsame Fahrschulausbildung (optional)

5. Imagekampagne "Berufskraftfahrer" (in Entwicklung)

6. AZUBI Austausch Plattform / Mitgliedsportfolio  (suche/biete)

7. Regelmäßiger Austausch zwischen Ausbildungsbetrieben und der Berufsschule

8. Verschiedene Zusatzangebote für Auszubildende (Informationsreisen, Messebesuche, Future Camps etc.)

9. Gemeinsame Messeaktionen (z.B. die gemeinsame "Logistikinsel" auf der Messe 49)

 


Highlight: Sprachkurs Deutsch

Förderunterricht bei Frau Oeltjendiers

Seit August 2017 stellten Osnabrücker Logistikunternehmen vermehrt Geflüchtete als Auszubildende für den Beruf des Berufskraftfahrers ein. Da diese im Normalfall vor Ausbildungsbeginn mehrere Deutschkurse besucht hatten, klappte die mündliche Kommunikation im Betrieb und in der Schule meistens recht gut. Die Kenntnisse in der Bildungssprache und in der Fachsprache reichten jedoch in der Regel nicht aus, um dem Fachunterricht regelmäßig folgen und Klassenarbeiten und Prüfungen erfolgreich absolvieren zu können.

Um dieses Manko zu beheben, organisierte der Ausbildungsverbund in Absprache mit den beteiligten Lehrkräften und der Firma Hellmann Worldwide Logistics SE & Co. KG mit Beginn des Schuljahres 2017/18 einen Deutsch-Förderunterricht bzw. Nachhilfeunterricht mit Schwerpunkt im Fach bzw. in der Fachsprache. Dieser wurde von Frau Oeltjendiers übernommen, die an der Universität Bielefeld ein Weiterbildungsstudium für Deutsch als Zweitsprache absolviert hat. Zuvor war sie bereits vier Jahre lang bei der Firma Hellmann Worldwide Logistics SE & Co. KG mit der Betreuung spanischer Berufskraftfahrer-Auszubildender beschäftigt, die über ein Sonderprogramm des Bundes zur „Förderung der beruflichen Mobilität von ausbildungsinteressierten Jugendlichen aus Europa“ (MobiPro-EU) gekommen waren. Um sich einen Einblick in die verschiedenen Lernfelder der Ausbildung zum Berufskraftfahrer zu verschaffen, nahm Frau Oeltjendiers u.a. am Berufsschulunterricht teil und arbeitete sich mit Hilfe von Fachbüchern in die Thematik ein. Durch eine enge Verzahnung mit den Lehrkräften orientiert sich ihr Unterricht immer nah am Berufsschulunterricht. Auch didaktisiert sie viele Lehrmaterialien, stellt Lernmethoden vor und geht auf sprachliche Probleme ein, die sich aus der Verwendung der Fach- und Bildungssprache ergeben, so dass die Akzeptanz ihres Unterrichts bei den Auszubildenden sehr hoch ist.


Der vierstündige Förderunterricht findet alle 2 Wochen in der Zeit von 8:00 bis 11:20 Uhr an einem zusätzlichen Schultag in den Räumen der BBS Brinkstraße statt. Die Kosten des Unterrichts werden von Frau Oeltjendiers auf die beteiligten Firmen umgelegt. Je nach Anzahl der angemeldeten Auszubildenden müssen die Firmen mit monatlichen Kosten in Höhe von ca. 40 bis 80 € pro Teilnehmer rechnen. In den Schulferien findet der Unterricht i.d.R. nicht statt.


Mitglieder

Eine Mitgliedschaft im Ausbildungsverbund lohnt sich auf jeden Fall. Fahrermangel und Fachkräfteschwund können nur gemeinsam gelöst werden. Durch eine hohe Qualität in der Ausbildung und Perspektiven für die Auszubildenden. Dafür steht der BKF. Die folgenden Mitglieder unterstützen den Ausbildungverbund. Zusätzlich hat die Berufsschule BBS Brinkstraße einen festen Platz im BKF.