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Hochschule Osnabrück

Die Hochschule Osnabrück genießt in der Region und weit darüber hinaus eine hohe Reputation. Sie ist die größte und leistungsstärkste Hochschule für angewandte Wissenschaften in Niedersachsen. Vier Fakultäten (Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur, Ingenieurwissenschaften und Informatik, Management, Kultur und Technik in Lingen sowie Wirtschafts- und Sozialwissenschaften) und das Institut für Musik bilden an den zwei Standorten Osnabrück und Lingen das Grundgerüst der Hochschule.

Mit etwa 110 Studiengängen ist das Lehrangebot im Bachelor-, Master- und Weiterbildungsbereich umfassend. Auf vielen Gebieten der akademischen Bildung hat die Hochschule Pionierarbeit geleistet – etwa bei der Etablierung neuer Studiengänge – und sich damit auch den Ruf einer innovativen und fortschrittlichen Hochschule erarbeitet. Die gewachsene Hochschule hat mit mehr als 13.700 Studierenden (Stand Dez. 2016) mittlerweile eine beachtliche Größe erreicht, trotzdem hat sie den Charakter eines vertrauten und persönlichen Lehr- und Lernortes gepflegt und erhalten.

Die Hochschule besitzt eine bemerkenswerte Forschungsstärke. Als Fachhochschule ist sie dem Ansatz einer „University of Applied Sciences“ verpflichtet. Als vier profilgebende Forschungsschwerpunkte sind die „Versorgungsforschung, Versorgungsmanagement und Informatik im Gesundheitswesen“, „Zukunftsweisende Agrarsystemtechnologien“, „Innovative Materialien und Werkstofftechnologien“ sowie „Energiesysteme, -wirtschaft und -recht“ benannt.

Mit der Etablierung von mittlerweile fünf Binnenforschungsschwerpunkten zu den Themen Inklusion, Energieversorgung der Zukunft, Urbane Agrikultur, Musikergesundheit und Organisationskommunikation setzt die Hochschule beachtliche Impulse für eine fächerübergreifende Forschung. Die Binnenforschungsschwerpunkte werden allein durch interne Mittel gefördert. 

Die Hochschule ist Mitglied im Hochschulverbund UAS7. In diesem Konsortium arbeiten sieben Fachhochschulen aus ganz Deutschland zusammen, um ihre internationale Ausrichtung voranzubringen. UAS7-Büros gibt es in New York und Sao Paulo. Aufgrund ihrer Forschungsstärke ist die Hochschule auch Mitglied in der European University Association (EUA). Das Netz der internationalen Beziehungen ist groß, umfasst mehr als 200 Partnerhochschulen in aller Welt. Im Jahr 2013 wurde an der Hochschule das Hochschulzentrum China (HZC) gegründet.

Der neue, moderne Campus in den Lingener Lokhallen, ein neues Labor im Bereich der Lebensmittelwissenschaft, neue Mensen an den Standorten Westerberg und Lingen, eine neues Hörsaalgebäude und die neue Bibliothek auf dem Campus Westerberg: Es sind nur einige Beispiele, wie in den zurückliegenden, jüngeren Jahren eine moderne Infrastruktur geschaffen wurde. Die Hochschule ist auf diesem Feld weiter aktiv. 

1971 wurde die Fachhochschule Osnabrück gegründet. Mit Wirkung vom 1. Januar 2003 ist sie in die Trägerschaft der Stiftung Fachhochschule Osnabrück als einer rechtsfähigen Stiftung des öffentlichen Rechts übergegangen. Das eröffnet uns wichtige Gestaltungsspielräume und ist zugleich ein erheblicher Vertrauensbeweis des Landes gegenüber der Leistungsfähigkeit der Hochschule. Für die Hochschule war es in der jüngeren Vergangenheit von besonderem Wert, im Personalbereich schnell auf den wachsenden Bedarf reagieren zu können. Auch als Bauherr können wir gezielt den Bedürfnissen der Lehrenden, Forschenden und Lernenden gerecht  werden. In der Novelle des NHGs vom Juni 2010 wurde die Fachhochschule Osnabrück in Hochschule Osnabrück umbenannt.

Für mehr als 300 Professorinnen und Professoren und etwa 900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist die Hochschule der Arbeitgeber. Ziel ist es, allen Hochschulangehörigen größtmögliche Entfaltungsmöglichkeiten zu geben und Rahmenbedingungen zu schaffen, die die Vereinbarkeit von Familie und Beruf unterstützen. Im Jahr 2013 erhielt die Hochschule das Zertifikat „audit familiengerechte Hochschule“, die Re-Auditierung erfolgte im Sommer 2016.

Die Hochschule Osnabrück sieht es als ihre Aufgabe an, im Rahmen eines Studiums nicht nur fachliche und überfachliche Kompetenzen zu vermitteln, sondern durch ihre Angebote auch Haltungen zu prägen und aufgeschlossene Persönlichkeiten zu fördern. Auch in dem Ansatz, sich gesellschaftlich zu engagieren, liegt die Chance für eine überregionale Profilierung der Hochschule.

Ansprechpartner:
Prof. Wolfgang Bode

Hochschule Osnabrück
Albrechtstraße 30
49076 Osnabrück

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